Küss mich, Deutschland. Eine satirische Flüchtlingsreise

Küss mich

"Küss mich, Deutschland!" Petro Schenko und Amon Nef, ein Ukrainer und ein Ägypter, flüchten nach Deutschland und machen so ihre Erfahrungen in dem Land, das für sie das Paradies ist.

Am Ende sitzt der Ukrainer im Knast, weil er durch eine Scheinehe in die Toilettenmafia geriet, und wartet auf Abschiebung. Und sein Habibi schreibt ihm aus München: „Dieses Land und die Frau Kanzlerin lieben wir sehr, und die Deutschen sind ordentlich und bescheidend. Sie arbeiten so viel und fleißig, dass für uns alle genug Geld in die Staatkasse fließt! Vor allem haben sie ein so tolles Land für uns gebaut.“

Doch Nef hat auch zu klagen: „Die Beamten in München sind sehr geizig. Damals, als ich für meine Familie aus Ägypten schon die Einreiseerlaubnis bekommen hatte, wollten sie nicht die Flugtickets für meine lieben Frauen und Kinder bezahlen. Oh, so eine Frechheit! Die Beamtin sagte mir: zu teuer. Was heißt hier zu teuer? Sie bezahlt doch nicht aus ihrer eigenen Tasche. Küss mich, Deutschland!“

Eine bitterböse Satire auf aktuelle Vorgänge, die sichtbar macht, mit welchen Illusionen und überzogenen Erwartungen Menschen nach Deutschland kommen.

Das Buch "Küss mich, Deutschland" ist in jedem Buchhandel sowie unter dem Link jederzeit erhältlich: http://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/titel/kuess-mich-deutschland.html