Museum des Gewissens. Roman

"Museum des Gewissens." Ist es eine Illusion, mit dem eigenen Gewissen in Einklang zu leben? Oder kann man sich des Gewissens entledigen, es in die Inexistenz treiben?

Anton Glebow verliert bei einem Verkehrsunfall die Eltern und wächst bei seiner Großmutter auf, die auch bald von der Erde geht. Er wird Maler, steigt auf „in den Olymp der Professionalität“, wie sein Lehrer und Stiefvater Nikolaj Lwowitsch mit Bewunderung feststellt.

Reiche Russen lassen sich von ihm porträtieren. Doch sie sind nicht nur schön und vermögend: Viele von ihnen haben Dinge getan, die nun ihre mit Blut besudelten Hände aus der Vergangenheit hervorstrecken. Auf den von A. Glebow gemalten Porträts zeigen sich die Schatten ihrer Besitzer, die vor den Schreien des eigenen Gewissens ihre Augen und Ohren verschließen.

Wie kann man sich mit dem abfinden, was sich im Inneren eines jedem von uns versteckt? Wie gelingt es uns, sich mit dem eigenen Gewissen anzufreunden? Und welche Aufgabe kommt dabei jenen zu, die die Schwere fremder Vergangenheiten erahnen?

Ethische Fragen werden in dem Realität und Fantasie nah beieinanderliegen, spannend behandelt, wie es namhafte russische Autoren vor ihr taten. Und auch das Fazit ist dieses Ursprungs: „Die Welt rettet nicht Gier, Bosheit und Aggression, sondern Liebe und Gutherzigkeit.“

Die deutsche Ausgabe ist ab sofort bei jedem Buchhandel oder unter dem Link zu bestellen: http://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/titel/museum-des-gewissens.html

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