Freiheit für Marionetten. Kriminalroman

Galina Hendus. Freiheit für Marionetten. Die Roman-Fantasie liegt zur Zeit nur in russische Sprache vor.

A word to the wise is enough

Dem Weisen genügt ein Wort

Russland in den 90ger-Jahren. Der russische Film-Regisseur Oleg G. gewinnt einen internationalen Wettbewerb, der mit einer Anerkennungsprämie einer kleinen Firma aus Los Angeles verbunden ist.

In den USA erkennt er, dass fehlendes Geld für sein Film-Projekt  durch Sponsoren und Beteiligungsgesellschaften großzügig gewährt werden kann. Motto dieser finanziellen Beiträge ist die Unterstützung der Kulturen, die unter Diktaturen leiden.

Dem Autor des Film-Drehbuches, Egor T., kommen Zweifel an der guten Absicht der anonymen Geldgeber. Er beschließt nach Deutschland zu fahren, um in den Archiven und Bibliotheken zu recherchieren. Er findet Beweise, eindeutige Aussagen, dass die amerikanische „Sponsoren“ ein Ziel verfolgen, den Geburtenzuwachs des russischen Volkes zu verhindern, um damit eine indirekte Bewegung des Umsturzes zu etablieren. Diese Entdeckung kostet Egor T. das Leben – er wurde in seiner Datscha bei Moskau tot aufgefunden.

Weder die russischen Freunde des Ermordeten noch sein Sohn können das Film-Projekt  aufhalten. Sie werden mit Gewalt daran gehindert, die Ergebnisse und Ereignisse des Drehbuchautors zu veröffentlichen.

Der Film ist abgedreht. Der Regisseur erhält am Tag der Prämiere in Moskau ein weiteres Angebot für den nächsten Film. Diese Offerte lehnt er kategorisch ab. Nun setzt sich eine gnadenlose Maschinerie in Gang, die vor Nichts zurückschreckt. Der amerikanische Co-Produzent erpresst den russischen Film-Regisseur durch Initiierung einer Vergewaltigung, die jedoch nie stattfand. Der Film-Macher ist in Verzweiflung. Er findet nur einen Ausweg, wenn ihm fremde Hilfe gewährt wird. Er muss um sein Leben fürchten. Für ihn gibt es nur eine Alternative – entweder Film-Zwangsarbeit mit Geld und Verrat des Landes oder Gefängnisstrafe mit latenter Todesfolge.